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Lorbeewald „Laurisilva“

Etwa 20 Millionen Jahre alt, ist er einer der wertvollsten Naturschätze! Er ist grandios und exotisch. Sein Überzug aus Moos und Flechten an Baumstämmen und Felsen verleiht ihm eine mystische und verführerische Aura.

 

Man findet ihn in nur in ganz bestimmten Gegenden der Makaronesischen Inseln (Madeira, Azoren, Kanaren und Kapverden), wo er die Eiszeit überlebt hat und 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Am größten ist er auf Madeira, wo er etwa 20 % der Fläche einnimmt. Man findet ihn hauptsächlich an der Nordküste, insbesondere im Forstpark von Queimadas in Fanal, Rabaçal, Chão dos Louros und Chão da Ribeira.

 

In ihm wachsen Bäume, wie z. B. der Lorbeer (Laurus novocanariensis), der stinkende Lorbeer (Ocotea foetens), der Barbusano (Apollonias barbujana), der indische Persea (Persea indica) und der Scheineller (Clethra arborea) und Blumen wie Bergorchideen (Dactylorhiza foliosa), Geranien (Geranium maderense) und der Madeira-Natternkopf (Echium candicans).

 

Die Hauptsäer der Lorbeerbäume sind die Silberhalstaube (Columba trocaz) und das Madeira-Goldhähnchen (Regulus madeirensis).